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Zukunft des Badumbaus: DHL baut bestellte Badmöbel auf?

Die Zukunft im Bereich Sanitär könnte durchaus so aussehen: Ich bestelle etwas für mein neues Badezimmer, auch etwas, das explizit zum Bereich Sanitär gehört und daher eigentlich einen fachmännischen Aufbau erfordert. DHL baut dann die Wanne oder Dusche, das WC oder Waschbecken auf. Die Möbel für das Bad schaffen die Monteure von DHL sowieso. Ist das ein realistisches Szenario?

Verlagerung von Kompetenzen auch im Bereich Sanitär?

Dass DHL auch im Fachbereich Sanitär tätig wird und daher sogar ein komplettes Badezimmer aufbaut, ist schon eine kühne Idee, die vor einigen Jahren noch undenkbar schien. Denn mindestens bis Ende des 20. Jahrhunderts waren die Kompetenzen klar verteilt, vielfach sind sie es heute noch: Maurer mauern, Klempner löten, Schreiner schreinern.

Jeder wird dort tätig, wo seine Kernkompetenzen liegen. Allerdings hat das 21. Jahrhundert allein durch die Revolution des Internets durchaus vieles verändert. So gibt es heute im Netz Möbelplaner, die eine Planung des zentimetergenauen Schrankbaus erlauben, auch ein Bad lässt sich online planen.

Die Logistiker profitieren besonders stark von der digitalen Vernetzung und haben sich nun – jedenfalls im Falle von DHL – gedacht, dass sie als weitere Serviceleistung durchaus auch Küchenmontagen anbieten können. Das offeriert DHL schon seit 2017. Wie lange dauert es noch, bis DHL auch Badezimmer montiert?

Bewertung durch die Fachwelt

Die Fachwelt aus dem Bereich Sanitär sieht die Entwicklung gelassen. Eine echte Gefahr für das Bad bestehe durch DHL keinesfalls, so die Experten, denn eine Badmontage sei viel zu komplex, als dass ein Logistiker seine angelernten Monteure damit beauftragen könne.

Das dürften vor einigen Jahren die Küchenbauer auch geglaubt haben, bis DHL diese Nische für sich entdeckte. Nach Meinung unbefangener Beobachter ist der Gedanke, dass ein Logistiker auch ein Bad aufbaut, nicht so weit hergeholt. Das liegt daran, dass Badezimmer vielfach recht einheitlich ausfallen und daher durchaus auch auf einem durchschnittlichen Leistungsniveau der Montage funktionieren können.

Es ist also nicht undenkbar, dass angelernte Küchenmonteure auch ein im baulichen Mainstream liegendes Bad aufbauen können. Wenn der Fachbereich Sanitär sich vor dieser Konkurrenz schützen will, muss er noch mehr als schon bislang auf innovative und individuelle Lösungen setzen.

Die Entwicklung der letzten Jahre geht ohnehin in diese Richtung: Es geht um Wasser- und Energieeinsparungen, Wellnessoasen im eigenen Haus, automatische Steuerungen und absolute Sicherheit. Solche Anforderungen dürften noch auf längere Sicht nur Fachleute meistern.

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